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24 Hours Outside vom 18. auf 19. Mai 2019

Sommerwaldlager und letzte Chance für 24 Hours Outside!

Nutzt die Chance zur Anmeldung für uns Schnupperzeltlager wie für unser Sommerwaldlager

24 Hours Outside in Wiesbaden

An Christi Himmelfahrt startete um 13:00 Uhr unser Mini-Zeltlager auf dem Jugendnaturzeltplatz in Wiesbaden. Zweimal musste sich der kleine Zeiger der Uhr rund um das gesamte Ziffernblatt drehen bis die jungen Outdoorfreundinnen und -freunde wieder von ihren Eltern abgeholt wurden.

Das Angebot wurde vorrangig genutzt, um das Leben draußen im und um das Zelt im Vorfeld unseres diesjährigen Sommerwaldlagers kennenzulernen. Dabei war uns schon in der Planung wichtig, dass wir dieses Zeltlager keinesfalls mit Aktionen überfrachten wollen, nur weil es sich um ein Kurzzeltlager handelt. Die Kinder sollten die Möglichkeit haben die unverfälschte Insight Outside-Zeltlageratmosphäre zu erleben. Diese zeichnet sich zwar auch durch von uns initiierte Inhalte und Impulse aus, bietet aber auch immer eine Menge Zeit für freie, offene Gestaltung und ein entspannt-gemütliches Beisammensein.

So fanden wir Zeit den Platz zu erkunden, ein eigenes, kleines und mit einfachen Mitteln gebautes Labyrinth zu begehen, eine leckere Suppe am Feuer zu kochen, eine Nachtwanderung zu machen (in deren Verlauf eine von allen gemeinsam geschriebene Geschichte entstand) und nach einem guten Frühstück uns selbst auf der Slackline zu erleben. Dazwischen blieb noch einige Zeit zum Klettern in den Bäumen, zum Lesen eines Buches in der Sonne, zum Belauschen von nächtlichen Geräuschen (viele Fledermäuse waren unterwegs) und für das ein oder andere Spiel.

Zwischenmenschlich hatten wir auch die ganze Bandbreite an Zuständen dabei. Vom Aufkeimen einiger Animositäten und dem lösungsorientierten Umgang mit ihnen bis zur Grundsteinlegung für neue Freundschaften war alles dabei, was das Leben in einer neu zusammengekommenen Gruppe so mit sich bringt.

Schließlich war das Feedback in unserer Abschlussrunde von sehr viel Positivem geprägt. Es gibt Menschen, die am liebsten direkt mit dem Sommerwaldlager weitergemacht hätten, und die auch zu uns ins Zeltlager kommen würden, wenn es irgendwo in Italien stattfände. Wir alle fanden es schade, dass dieses Zeltlager nun schon so schnell vorbei war und freuen uns dafür umso mehr auf die Sommerferien.

Sommerwaldlager I: Ankunft mit Hindernissen

Zuerst und vor allem anderen vorneweg: Ein riesiges D A N K E S C H Ö N an alle, die dieses Jahr bei unserem Sommerwaldlager dabei waren! Im zweiten Jahr des Angebots habt ihr dafür gesorgt, dass unser Zeltlager ausverkauft war! 1000 Dank dafür! Wir hoffen, ihr hattet genauso viel Spaß wie wir im Wald!!!

Wie dem auch sei: Unsere Sommerferien begannen mit unserem geliebten Zeltlager unter den Bäumen des Waldes in der Nähe von Morbach/ Hunsrück. Doch so ganz stimmt das eigentlich gar nicht… Da sich die Geburt unserer zweiten Tochter um ein paar Tage verzögerte, konnten wir nicht am Samstag, den 01. Juli mit in den Hunsrück fahren, um den Zeltplatz aufzubauen. Und auch bei der Ankunft der Teilnehmer am Sonntag waren wir noch nicht dabei. Wir konnten erst am Montag gegen Abend zusammen mit der jüngsten (dann schon fast viertägigen) Zeltlagerteilnehmerin und unseren anderen Kindern zur Gruppe stoßen.

Da wir oben schon mit einem Dank an die Teilnehmer begonnen haben, wollen wir es nicht versäumen an dieser Stelle ein ebenso riesiges D A N K E S C H Ö N an unsere Teamer Svenja und Till zu senden, ohne die das Sommerwaldlager (zumindest in dieser Form) nicht hätte stattfinden können! Vielen Dank für den Lageraufbau bei Regenwetter, für die Durchführung der ersten beiden Tage und für euren unermüdlichen Einsatz auch während der übrigen Woche! War komplett super!!!

Nach unserer Ankunft und dem Aufbau unseres Privatzeltes wurden wir dann auch gleich herzlichst in die Gemeinschaft des Sommerwaldlagers aufgenommen und durften vor allem die von der Gruppe gemeinsam am Feuer gekochte Gemüsesuppe verkosten.

So hatten wir eine zwar verspätete, aber dennoch sehr gelungene Ankunft in unserem Sommerwaldlager.

Weisenau-Rallye am 26. Mai 2017

Nachdem wir im April den halbjährigen Bestand unseres Ehrenamtsprojekts in der Weisenauer Gemeinschaftsunterkunft mit einem Fußballturnier gefeiert hatten, sollte es im Mai eine Premiere geben. Zum ersten Mal gingen wir mit dem Projekt ganz bewusst nach draußen und verließen die Unterkunft.

Wir veranstalteten eine große Rallye kreuz und quer durch Weisenau. Angesprochen waren für diese Aktion alle Kinder und Jugendlichen. Unabhängig, ob sie in der Gemeinschaftsunterkunft wohnen, sonst in Weisenau leben oder gänzlich von außen hinzukommen. Leider war es dieses Mal noch nicht möglich Menschen von außerhalb der Unterkunft zu ziehen, doch gut Ding will bekanntlich Weile haben…

Aus der Unterkunft versammelte sich dafür die stolze Menge von 15 Kindern (in diesem Fall zumeist jüngeren Alters), die sich auf die Jagd nach Punkten bei der Lösung von Aufgaben in und über Weisenau machten.

Die Rallye war so aufgebaut, dass die Kinder mithilfe von Wegbeschreibungen und Photos durch den Stadtteil geleitet wurden. An verschiedenen Stellen wurden immer wieder Fragen gestellt, die zum Teil dazu beitrugen Weisenauer Spielplätze kennenzulernen, die an anderen Stellen aber auch den hiesigen kulturellen Hintergrund näherbringen sollten. So wurden Rutschen ebenso fleißig gezählt, wie Fragen nach einer Plakatwand des Ortsvereinsrings (in Deutschland spielen Vereine eine gewichtige Rolle!) beantwortet. Auch Mülltrennung kam ins Spiel („Wie viele Kunststofftonnen stehen hier?“). Und ebenfalls wichtig: Die Erkundung der Öffnungszeiten des örtlichen Jugendzentrums. Recht amüsant fanden wir die Beantwortung der Frage nach dem Zeichen, das auf der Spitze des evangelischen Kirchturms zu sehen ist (Antwort der Kinder: Buchstabe „t“ statt „ein Kreuz“).

Am Ende der Rallye waren alle müde und freuten sich über die von der katholischen Pfarrei gespendeten Kekse als Lohn für die rege Beteiligung an unserer Rallye.

Für uns war dieser Nachmittag (wieder einmal) ein besonderes Erlebnis in Sachen „Offene Angebote“. Denn wir können in diesem Projekt im Vorfeld wirklich gar nicht absehen, wer kommen und das Angebot wahrnehmen wird. In diesem Fall waren es unerwartet viele kleine Kinder, die dann natürlich entsprechend viel Unterstützung bei der Beantwortung der Fragen brauchten, und für die eine solche Stadtteilrallye auch wirklich eine ziemlich große körperliche Anstrengung an einem solch heißen Frühsommertag bedeutete. Daher gilt unser größter Respekt allen, die dabei waren und so tapfer durchgehalten haben! Mit euch zu arbeiten bringt uns Freude und wir kommen sehr gerne wieder!

Spontan-Planschbecken mit Matscherlebnis

Am heutigen Samstag waren wir in Mainz auf dem Gelände der Alten Ziegelei unterwegs. An diesem Ort hat Regenwasser noch die Möglichkeit sich in großen Pfützen zu sammeln, die eher die Ausmaße von Planschbecken annehmen, wenn der Wolkenbruch nur heftig genug ausfällt.

Da die Witterungsbedingungen genau passend waren kam es heute am frühen Nachmittag zu einer wunderbaren Gelegenheit vor Ort ein ungeplantes Fußbad zu nehmen, im Wasser zu toben und in dem entstehenden „Ufer“-Schlamm zu waten. Leider haben wir nur wenige Bilder von der Aktion gemacht. Wir waren wohl zu vertieft in die höchst willkommene Erfrischung nach den letzten heißen Tagen.

Also: Geht beim nächsten starken Sommerregen alle nach draußen und findet euer eigenes Spontan-Planschbecken! Mit dem frischen Regenwasser, den Pflanzenteilen im Wasser und teilweise aufgewirbeltem Matsch sowie dem Entdeckungsgebiet „Uferzone“ ist das viel spannender als festangelegte und durchdesignte Planschbecken!