Beiträge

Outdoor-Skiller: Outdoor-Küche am So 22. September und am So 27. Oktober 2019

Seid euer eigener Küchenchef an eurem selbst aufgebauten und entzündeten Küchenfeuer. Kocht ein schmackhaftes Essen, das euren Outdoor-Tag superlecker abrundet!

Neue Workshops im Frühjahr 2018

Uiuiuiuiui, viel ist passiert im letzten Herbst bei Insight Outside. Viele Messerführerscheine wurden ausgestellt und an die stolzen Besitzer überreicht, wir haben viel über Feuer gelernt und hatten viel Spaß bei unserem Firestarter-Angebot. Es wurde fleißig gekocht und die Natur beschenkte uns mit all ihrer Schönheit und Poesie.

Neben Klassentrainings und auch noch einer ganzen Woche Fachtagung in Sachsen (dazu folgt noch ein eigener Eintrag!) haben wir nun über die Weihnachtsferien an unseren auf Eigeninitiative gestalteten Mitmachangeboten und Workshops für den kommenden Frühling 2018 gebastelt. Im Sommer gibt es dann in diesem Jahr zweimal die Möglichkeit mit uns ins Sommerwaldlager zu fahren und Jugendliche können mit uns eine Initiatorische Jugendwanderung machen.

Hier geht es zu unseren aktuellen Angeboten!

Hallo, hier bin ich!

Hallo,

mein Name ist Aysin, ich bin 21 Jahre alt und  habe im August letzten Jahres eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin an der Elisabeth-von-Thüringen-Schule begonnen. Vor drei Wochen habe ich mein fünfwöchiges Praktikum bei Insight Outside begonnen und konnte schon viele Eindrücke sowie Erfahrungen sammeln. Da ich privat auch schon an diversen Workshops und Aktionen von Insight Outside teilgenommen habe, war ich mit einigen Methoden und der Arbeitsweise von Insight Outside bereits vertraut. Mein vorheriges Wissen konnte ich in den vergangen Wochen also erweitern und freue mich so auf die verbleibende Zeit und die weitere erlebnispädagogische Arbeit.

Liebe Grüße

Aysin

 

Mainzer Ferienkarte mit Insight Outside

In diesem Jahr ist Insight Outside zum ersten Mal Kooperationspartner der Mainzer Ferienkarte. Und wir legen mit insgesamt 5 Angeboten in der 5. und 6. Woche der Sommerferien richtig los!

An folgenden Terminen finden unsere Angebote statt:

Do 03.08.2017 von 10-13 Uhr Erlebnistag am Mainufer für Kinder und Jugendliche im Alter von 8-14 Jahren

Mo 07.08.2017 von 10-13:30 Uhr Outdoor-Küche für Kinder im Alter von 6-13 Jahren

Di 08.08.2017 von 10-13:30 Uhr Outdoor-Küche für Jugendliche im Alter von 13-18 Jahren

Fr 11.08.2017 von 10-13:30 Uhr Messerführerschein für Jungen im Alter von 6-12 Jahren

Fr 11.08.2017 von 14:30-18 Uhr Messerführerschein für Mädchen im ALter von 6-12 Jahren

Um an unseren Angeboten teilnnehmen zu können, müssen neben der eigentlichen Ferienkarte sogenannte Teilnahmekarten erworben werden. Diese werden am Samstag, den 24.06.2017 im Haus der Jugend verkauft. Wie der Verkauf geregelt ist und was man alles dafür benötigt erfährt man hier und im Programmheft der Mainzer Ferienkarte.

Nähere Infos zu unseren Angeboten wird es in einem weiteren Blogeintrag von uns kurz vor den Sommerferien geben!

 

 

 

 

Insight Outside bei der Fachtagung und den Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum des Bundesverbands Individual- und Erlebnispädagogik e. V. (be)

Am 16. März stand für uns und alle anderen Mitglieder die Feier zum 25jährigen Jubiläum unseres gemeinsamen Fachverbands, dem Bundesverband für Individual- und Erlebnispädagogik (be), an.

Zu diesem Anlass reisten wir in die Jugendbildungsstätte Haus Volkersberg bei Bad Brückenau.

Wir hörten einen interessanten Vortrag von Dr. med. Eckhard Schiffer, der als Facharzt für Nervenheilkunde, psychosomatische Medizin und Psychotherapie so manche wissenschaftliche Begründung für den großen Wert erlebnispädagogischer Settings und Aktionen lieferte. Nach den Worten von Herrn Schiffer zu schließen ist die wertschätzende, auf eigenes Ausprobieren und Erkunden fokussierte Arbeit der Erlebnispädagogik, in einem der menschlichen Natur angemessenem Rahmen, eine der Gesundheit äußerst zuträgliche Angelegenheit.

Über den Vortrag hinaus fanden auch spannende Workshops statt. Daniel hatte hierbei die Möglichkeit sich selbstreflexiv mit erlebnispädagogischer Didaktik und mit Fragen des „Wie?“ und „Wozu?“ bei der Gestaltung erlebnispädagogischer Settings und Aktionen auseinanderzusetzen. Lara lernte unterdessen eine erlebnisorientierte Clearingmaßnahme für kaum noch an andere Jugendhilfeeinrichtungen vermittelbare Jugendliche kennen, die in Eins-zu-Eins-Betreuungen Jugendliche für längere Zeit in die Natur und in Bewegung bringt.

Am Abend wurde dann bis in die Nacht hinein das silberne be-Jubiläum gefeiert. Langjährige Mitglieder tauschten Erinnerungen aus, stilecht fanden die meisten Begegnungen am Lagerfeuer statt.

Eine besondere Ehre sollte an diesem Abend noch Lara zukommen, die gerade zufällig am selben Tag Geburtstag hatte. Sie wurde nämlich mit großer Dringlichkeit in den Innenhof des Hauses gerufen. Auf dem Weg dorthin wurde ihr noch von einem lieben Kollegen aus Hinterzarten geraten schnell zu verschwinden, da es nun peinlich würde. Doch da war es schon zu spät, Lara erreichte den Innenhof und alle anwesenden Verbandsmitglieder und Gäste sangen ihr „Happy Birthday“ und „Hoch soll sie leben!“ als Geburtstagsüberraschung. Ob Lara diese Aktion wirklich peinlich war, oder ob sie sich einfach nur gefreut hat wird wohl ihr Geheimnis bleiben…

Für uns jedenfalls ist klar, dass wir hier dem richtigen Verband für unsere Arbeit angehören. So hoffen wir natürlich auch beim 50jährigen Jubiläum noch dabei sein zu können!

Indianer-Motto-Party am 24.09.2016

Ende September durften wir einen Kindergeburtstag als Indianerparty am Westerberg bei Ingelheim ausrichten. Nun mag man sich fragen: Geburtstagsfeier und Erlebnispädagogik? Da steckt doch überhaupt kein pädagogischer Auftrag drin! Dies ist sicher richtig, dennoch finden wir es gut in einem solchen Rahmen einige Elemente unserer Arbeit einbringen zu können und verschließen uns solchen Aufträgen deshalb auch nicht! So konnten die Kinder an einem spätsommerlichen Samstag unterschiedliche Dinge wie die eigene Gestaltung eines Totempfahls, Schnitzen, Bogenschießen oder eine Salbeiräucherung ausprobieren. Der direkt angrenzende Wald bot Raum für Spiele sowie für jede Menge Herumstromern auf eigene Faust. Und wer sich zwischendurch ein wenig ausruhen wollte, fand Platz in den von uns für diesen Zweck aufgestellten Tipis. Zum Ende des Tages hin durfte natürlich auch ein Indianerlagerfeuer nicht fehlen, an dem wir uns schließlich alle im Stockgrillen ausprobieren durften.

Feuerworkshop

Am 18.06.2016 haben wir für unsere Teamer einen internen Feuerworkshop veranstaltet. Ziel dieses Workshops war es unsere Teamer ganz praktisch in die unterschiedlichen Sicherheitsbestimmungen zu unterweisen und natürlich auch in den unterschiedlichen Entzündungsmöglichkeiten weiter zu schulen.

Um ein Feuer zu entzünden benötigen wir viele einzelne Schritte und wir verwenden unterschieldiche Werkzeuge um das Holz oder den Zunder zu bearbeiten. Jedes für sich genommen hat ganz eigene Eigenschaften, Pflegebedürfnisse und Sicherheitsbestimmungen. Auch der achtsame Umgang mit solchen Werkzeugen will gelernt und geübt sein.

Inhalte waren:

Zunderkunde, Holzkunde, Messerkunde und -pflege, Erste-Hilfe bei Schnitt- und Brandwunden, Wie leite ich die unterschiedlichen Techniken für unterschiedliche Zielgruppen an?, Wie bekomme ich mein Feuer trotz extrem schlechten Wetter an?, Metaphorische Nutzung des Feuers

Wir haben sehr viel an diesem Tag miteinander erfahren und natürlich auch viel Spaß gehabt. Zum Ausklang gab es dann noch einen sehr delikaten, selbst gemahlenen korsischen Kaffee vom Lagerfeuer!

Die Fachtagung „Into The Wild“ in Sachsen

In der ersten Novemberwoche 2015 waren wir für fünf Tage als Teilnehmer der Fachtagung „Into The Wild – Methoden und Formate der Prozessbegleitung im Entwicklerbad“ auf Gut Frohberg in Sachsen, in der Nähe von Meißen, zu Gast. Auf dieser rund herum gelungenen Fachtagung, die sich an Erlebnispädagogen, Wildnispädagogen sowie Visionssucheleiter richtete, wurde uns vor Augen geführt, wie sehr unser erlebnispädagogischer Ansatz mit vielerlei Elementen aus Wildnispädagogik und Visionssuche verquickt ist. Für viele „alteingesessene“ Teilnehmer der Veranstaltung schien es vorher überhaupt nicht klar gewesen zu sein, wie gut die unterschiedlichen Bereiche zusammen passen. So hatten und haben wir ein sehr gutes Gefühl, dass wir uns mit unserer eigenen Erlebnispädagogik auf einem sehr guten und vielversprechenden Weg befinden.

Draußen in der Natur zu sein gehört für uns dazu, als wären wir Wildnispädagogen. Solozeiten für unsere Teilnehmer sind für uns ein genauso selbstverständlicher Bestandteil unserer Arbeit, wie sie es für Visionssucheleiter sind. Inhaltlich gab es ansonsten auf der Tagung sehr spannende Vorträge, u.a. zum Thema wie wichtig und gesund es für Kinder ist, draußen zu sein und sich mit der natürlichen Umwelt zu befassen. Workshops und Arbeitsgruppen rundeten die einzelnen Tage sehr gewinnbringend ab. Lara hat beispielsweise an einem Workshop zum Thema „Feuercoaching“ teilgenommen und so manche Inspiration für die eigene Arbeit daraus ziehen können. Erwähnung finden muss hier unbedingt auch noch die sehr kollegiale und freundschaftliche Atmosphäre zwischen den über 130 internationalen Teilnehmern während der ganzen Fachtagung. Außergewöhnlich war sicherlich die Anwesenheit von zwei Gruppen Erlebnispädagogen aus Südafrika bzw. China, die Einblick in ihr fachliches Repertoire gaben.

Die Gesamtatmosphäre mit ganztägig brennendem Lagerfeuer im Innenhof des Gutes Frohberg war wunderbar. Die jeweils knapp 500 km An- und Abfahrtsweg haben sich jedenfalls mehr als gelohnt! Beim nächsten Mal ist Insight Outside bestimmt wieder dabei!

Teamertreffen im September

Im September 2015 gab es hier im Hauptquartier von Insight Outside einen Infoabend für Menschen, die sich für unsere erlebnispädagogische Arbeit und, darüber hinaus, auch für eine Mitarbeit als Honorarkräfte in unserem Unternehmen interessieren. Stilecht konnten wir einer Runde von 15 Menschen mit unterschiedlichem (pädagogischen) Hintergrund im Garten unter einem Tarp bei Wind und Wetter unser erlebnispädagogisches Konzept, bestehend aus unseren drei Kreisen präsentieren. Da aber ein solcher Infoabend eines handlungsorientierten Unternehmens nicht einfach nur rein theoretisch ablaufen soll, wurden die Interessenten von uns abschließend zu einem gemütlichen Stockgrillen (mit von den Leuten selbst gesammelten und geschnitzten Stöcken) am Lagerfeuer eingeladen. Dieses zog sich bis in den späten Abend hin. Am Ende hatten wir bei der Verabschiedung das Gefühl, eine ganze Menge Menschen hinter uns  zu wissen, die bereit sind, uns in unserer Arbeit nach Kräften als Teamer zu unterstützen.

Insight Outside und Korsika…

Vor mittlerweile über zwölf Jahren waren wir, Lara und Daniel, das erste Mal gemeinsam auf der Mittelmeerinsel Korsika in Urlaub. Schon damals kam nach kurzer Zeit der Gedanke auf, irgendwann einmal auf dieser wunderschönen Insel nicht nur Urlaub machen, sondern auch arbeiten zu können.

Als dann die Entscheidung gefallen war, sich als Insight Outside zusammen in die erlebnispädagogische Arbeit zu stürzen, war der Gedanke an Korsika, mit seiner für erlebnispädagogische Settings nahezu perfekten Naturkulisse sehr schnell wieder da.

So kam es, dass wir mit unseren beiden Kindern, Bastian und Timea, Anfang Mai 2015 unser Zelt einpackten, um für zwei Monate auf Korsika zu sein. Dort wollten wir uns nach Plätzen für Gruppenfahrten umsehen. Zwei Orte, die während der Zeit von Anfang Mai bis Anfang Juli aufgesucht wurden, haben sich als besonders geeignet für erlebnispädagogische Fahrten herausgestellt. Einer dieser Orte ist der Zeltplatz eines Freundes inmitten der korsischen Berge, etwa eine halbe Autostunde südlich von Corte. Hier haben wir eine sehr schöne, aber auch einsame Zeit verbracht. Denn niemand außer uns war zu dieser Zeit auf dem Zeltplatz anwesend. Daher haben wir uns an so manchem Lagerfeuerabend, umgeben von Bergen, Wiesen und Wäldern gedacht, wie genial es erst sein müsste, mit einer größeren Gruppe Menschen hier zu sein. Aber auch so erlebten wir eine sehr schöne Zeit mit Wanderungen in der korsischen Einsamkeit, Baden in kristallklaren Gebirgsbächen und vielen kulinarischen Köstlichkeiten, die in der einzigartigen Outdoorküche des Zeltplatzes zubereitet wurden.

Der andere, für unsere Arbeit sehr passende Ort, befindet sich an der Westküste der Insel. Ganz in der Nähe des kleinen Dorfes Galéria gibt es einen Campingplatz, der aber auch heute noch im besten und positivsten Wortsinn die Bezeichnung „Zeltplatz“ verdient. Es ist ein sehr uriger Ort, der dazu einlädt, die Seele baumeln zu lassen. Wir hatten in dieser Gegend eine Menge Spaß im Dorf, am Strand und im angrenzenden Hinterland. Der Strand ist hier besonders erwähnenswert, da der Fluss Fango an dieser Stelle ins Meer mündet. So ergibt sich – ganz natürlich – eine wunderbare Badegelegenheit in Süß- und Salzwasser. Beeindruckt waren wir auch von einem Tagesausflug in die „Calanches de Piana“  in der Nähe der Küstenstadt Porto. Die Calanches sind stark zerklüftete, rote Felsen, die vom Meer aufsteigend in den Himmel ragen. Diese einzigartige Landschaft ist völlig zurecht Teil des UNESCO-Weltnaturerbes.

Nach zwei Monaten, die im Rückblick dann doch fast schon zu kurz waren, kehrten wir mit der Fähre von Bastia zurück nach Italien. Von dort ging es dann über die Schweiz zurück nach Mainz.